Willkommen

beim Verein Interdisziplinäre Interessensgemeinschaft Vulvaerkrankungen (VIVE e. V.)

Die Ziele des Vereins VIVE e. V. sind

  • der Aufbau eines Netzwerks von ÄrztInnen und Angehörigen aller Berufsgruppen, die Patientinnen mit gutartigen und bösartigen Vulvaerkrankungen behandeln und betreuen

  • die Förderung der Zusammenarbeit verschiedener Fachdisziplinen in der Betreuung von Patientinnen mit Vulvaerkrankungen

  • der Abbau von Tabus im Umgang mit vulvären / anogenitalen Erkrankungen in der Bevölkerung durch Öffentlichkeitsarbeit

  • die Weiterbildung- und Fortbildungsmaßnahmen zum Thema „Vulvaerkrankungen“ durch Veranstaltung und Organisation von Kongressen und Workshops

  • die Erstellung von Standards betreffend Abklärung, Diagnose und Therapie von Vulvaerkrankungen

  • die Hilfestellung und Unterstützung für betroffene Patientinnen und deren Angehörige

Der Arbeitskreis Vulvaschmerz stellt sich vor

Die Ursachen von Schmerzen im Vulvabereich sind vielfältig und können von Infektionen, Hauterkrankungen, gutartigen und bösartigen Vulvaveränderungen, dem Krankheitsbild der Vulvodynie bis hin zu extragenitalen Ursachen wie Nervenkompressionen reichen. Bei manchen Frauen können auch die Blase, der Darm bzw. der gesamte Beckenbereich mitbetroffen sein. Dementsprechend sind Abklärung und Behandlung dieser Beschwerden oft eine Herausforderung. Meist bedarf es der intensiven Zusammenarbeit mehrerer / zahlreicher Fachdisziplinen um speziell bei langwierigen, belastenden Krankheitsverläufen eine Heilung oder zumindest eine Besserung zu erreichen.

Daher hat sich der Verein VIVE das Ziel gesetzt, das Bewußtsein um organisch und somatisch bedingte Vulvaschmerzen, aber auch für die Vulvodynie unter den ÄrztInnen zu schärfen. Dazu hat sich der „Arbeitskreis für Vulvaschmerz“ unter der Leitung von Dr. Barbara EBERZ formiert. Er besteht derzeit aus ExpertInnen verschiedener Fachrichtungen im Raum Steiermark/ Niederösterreich/ Wien mit langjähriger Expertise für diese Problematik. Dieses kleine Team betreut betroffene Patientinnen in enger persönlicher Kooperation nach aktuellsten Standards.

Aufgrund der immer noch herrschenden Tabuisierung des Themas und des oft fehlenden Wissens über den Vulvaschmerz hat sich der Arbeitskreis folgende Ziele gesetzt

1. Die Formulierung von Leitlinien in der Diagnostik / Abklärung von Vulvaschmerzpatientinnen und von verschiedenen Therapiemöglichkeiten. Dies soll eine individualisierte, auf die jeweilige Patientin abgestimmte, multidisziplinäre und multimodale Therapiestrategie mit bestmöglichem Therapieerfolg ermöglichen.

2. Ein weiteres wichtiges Ziel ist es auch, sich mit interessierten und erfahrenen Kolleginnen aller Fachdisziplinen auch außerhalb des jetzt abgedeckten kleinen Areals im Osten Österreichs zu vernetzen, so daß Patientinnen in ganz Österreich eine gleichwertige hochqualitative multimodale Therapie erfahren können.

3. Alle interessierten KollegInnen mit Erfahrung in der Betreuung von Vulvaschmerzpatientinnen zu mobilisieren und zur konstruktiven interdisziplinären Zusammenarbeit herzlich willkommen zu heißen (vive@medunigraz.at oder eberz.barbara@medway.at).

Der Verein VIVE und der Arbeitskreis für Vulvaschmerz legen größten Wert auf interdisziplinären Informationsaustausch und bieten daher auch Fortbildungen für interessierte KollegInnen an, die bisher nur wenig Erfahrung mit Vulvaschmerzpatientinnen hatten.

Die nächste Fortbildung findet am 30.9.2016 in Graz statt.